CASE

Beschichtungs-, Klebens- und Dichtungstechniken wurden seit vielen Jahrtausenden verwendet. Dominantes Teil dieser Zeit lang wurden dazu Produkte natürlicher Herkunft , wie Harze, Öle und Fette, benutzt. Relativ neulich, denn Anfang des 20. Jahrhunderts hat die Entwicklung neuer Gruppe von Verbindungen, und zwar der synthetischen Harzen, begonnen. Es hat ermöglicht, Klebstoffe und Beschichtungen mit viel besseren Parametern herzustellen, als die, die auf natürliche Bestandteilen beruht wurden. Erst vor etwa 40 Jahren wurde festgestellt, dass Polyurethane auch ein riesiges Potenzial bei der Produktgruppe haben und mit Erfolg für Erzeugung von Renovierungsbeschichtungen verwendet werden können. Die ähnliche Geschichte betrifft Polyurethanklebstoffe. Anfangs wurden sie nur bei der Herstellung von Autos verwendet und dann mit der Zeit gewannen sie auch an Bedeutung bei der Erzeugung von laminierten Folien und mehrschichtlichen Elementen, u.a. Paneelen. Danach haben sich reaktionsfähige Ein-Komponenten-Dichtstoffe den Klebstoffen und Polyurethanbeschichtungen angeschlossen. Durch Beobachtung der dynamischen Entwicklung von Polyurethanen kann man sicher sein, dass das Spektrum deren Anwendungen weiter außerhalb der gegenwärtigen Industriebereiche verbreitet wird.

Das Angebot der PCC-Gruppe für die Branche von CASE (C – coatings, A – adhesives, S – sealants, E – elastomers) beinhaltet sowohl spezielle Zusatzstoffe für Chemikalien als auch völlig ausgearbeitete, zum Einsatz bereite Produkte. Produkte, die für die Branche bestimmt werden, umfassen Ein- und Zwei-Komponenten-Polyurethansysteme, Verfahrensmodifizierer, Härter, Acrylmonomere, Spezialzusatzstoffe und viel mehr. Zusätzlich ist die PCC-Gruppe der in Osteuropa wichtigste und der in Polen einzige Hersteller von Polyetherpolyolen. Sie sind ein Ausgangsrohstoff für die Herstellung von Polyurethanschaumstoffen (elastischen und harten) und auch Schaufstoffen für CASE-Anwendungen.

Beschichtungen

Die Beschichtung ist eine Materialschicht, die auf natürliche oder künstliche Weise erzeugt wurde und die eine Aufgabe hat, einer Oberfläche entsprechende technische und dekorative Eigenschaften zu verleihen. Künstliche Beschichtungen werden am häufigsten mit Hilfe von Beschichtungsverfahren gewonnen. Das Verfahren beruht auf Aufbringen von einem Material auf ein anderes, das den sog. Tragboden bildet. Sie kann aus verschiedenen Materialien, z. B. aus Stahl, Kunststoffen, Papier ausgeführt.

Unter Berücksichtigung der Funktionen, die von diesen Beschichtungen erfüllt werden, werden einige Type von ihnen unterschieden:

  1. Schutzbeschichtungen – ihr Ziel ist, die Oberfläche des Materials vor schädlichen mechanischen Faktoren oder Umweltfaktoren zu sichern. Es werden vielartige Schutzbeschichtungen unterschieden, z.B. Beschichtungen für zeitweiligen Schutz (sie sichern das Material beim Transport, Lagern oder bei verschiedenen technologischen Operationen), oder auch Beschichtungen für dauerhaften Schutz. Die letzten schützen das Material vor Korrosion auch in der Phase des Produktbetriebs,
  2. Dekorative Beschichtungen – sie verleihen dem Material eine ästhetische Farbe, einen Glanz, eine Oberflächenstruktur und andere Merkmale, die das Aussehen atraktiv machen,
  3. Technische Beschichtungen – ihr Ziel ist, dem Material bestimmte physische Eigenschaften zu verleihen, wie Scheuerfestigkeit, Sicherung vor Diffusion, Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit und viel mehr.

Die PCC-Gruppe besitzt in ihrem Angebot eine Reihe von Zusatzmitteln für artverschiedene Beschichtungen. Die Produkte aus der Serie Roflam (F5, B7, P) gehören zu der Gruppe von Phosphorsäureestern und werden dadurch zur Verwendung beim Aufbringen der Epoxidbeschichtungen empfohlen. Die Modifizierer aus der Serie Roflam verleihen den Materialien die hohe Stufe der Feuerbeständigkeit. Sie können bei passiven Feuerschutzsystemen und auch in der petrochemischen Industrie, Energiewirtschaft, Erdöl- und Erdgasindustrie benutzt werden. Die andere Produktgruppe, die für CASE-Branche bestimmt wird, ist die Serie von Verfahrensstabilisatoren Rostabil. Die Produkte beseitigen den Vergelbungseffekt der Stoffe bei Verarbeitungsverfahren und sichern die genaue Kontrolle ihrer Farbe. Die Produkte aus der Serie Rostabil werden unter anderen für Verwendung bei Pulverbeschichten empfohlen.

Klebstoffe

Klebstoffe können als Substanzen definiert werden, die, nach der Einführung zwischen zwei an sich anliegenden Oberflächen, sie miteinander verbinden und ihre dauerhafte Verbindung sichern. In ihre Zusammensetzung kommen vor allem natürliche oder synthetische Polymere mit der Form von einer kolloidalen Suspension in ensprechendem Lösungsmittel. Klebstoffe können auch diese Suspension erst infolge der Vermischung mit einem Härter, einem Weichmacher oder anderen modifizierenden Zusatzmitteln bilden.

Eine wichtige Gruppe von Rohstoffen, die bei der Herstellung von Klebesubstanzen verwendet werden, sind Produkte aus der Serie Rokopol®. In die Gruppe kommen ihre Polyetherpolyole, die als Basiskomponente für Herstellung von Zwei-Komponenten-Klebstoffen, Montageklebstoffen und Klebschaumstoffen benutzt werden können. Rokopole® können auch als Zusatzstoffe für Herstellung von Hartschaumstoffen und Polyurethandichstoffen verwendet werden. Durch ihre sehr guten physikochemischen Parameter sichern Rokopole® sehr hohe Qualität des Endproduktes.

Die PCC-Gruppe besitzt in ihrem Angebot auch fertige Klebstoffprodukte. Die Serie Ekoprodur ist die Gruppe von  Ein- und Zwei-Komponenten-Polyurethanklebstoffen, die vor allem für Hersteller von Schichtplatten bestimmt werden, die mit Systemen der kontinuierlichen Produktion arbeiten. Polyurethanklebstoffe Ekoprodur dienen unter anderen zum Zusammenkleben von lackierten Blechtafeln mit Platten und Blöcken mit verschiedenen Kernen, z. B. Styropor-, Polyurethankernen und auch, die aus Mineralwolle erzeugt wurden.

Dichtstoffe

Dichtstoffe sind Substanzen, die für Bildung einer physischen Barriere verwendet werden, die den Durchfluss von Flüssigkeiten durch die Oberfläche verschiedener Materialien blockiert.  Sie können auch die Wärme-, Schalldämmung, Staubschutz und sogar Feuerbarriere sichern. Ein guter Dichtstoff soll drei Grundfunktionen haben, er soll eine Lücke zwischen zwei oder mehreren Böden ausfüllen, eine physische undurchlässige Barriere bilden und seine dichtenden Eigenschaften durch einen entsprechend langen Zeitraum bewahren. Es ist auch wesentlich, dass Dichtstoffe unlöslich, korrosionsbeständig sind und eine gute Bodenadhäsion aufzeigen. Der grundsätzliche Unterschied von diesen Stoffen im Vergleich mit Klebstoffen ist ihre niedrigere Widerstandsfähigkeit und ihre größere Anfälligkeit für Dehnung.

Dichtstoffe enthalten gewöhnlich einen neutralen Füllstoff und werden mit Elastomeren formuliert, um die beste Elastizität zu gewinnen. Im Bauwesen dienen sie zur Dichtung von Rissen, Dilatationsspalten und auch zum Ausfüllen von Betonrissen. Zum Ausfüllen von allen Bruchteilen eignen sich Zwei-Komponenten-Polyurethanklebstoffe aus der Serie Promopur hervorragend. Sie sind für Anwendung als Dichtstoffe von starken Rissen der Erdschicht, Betonkonstruktionen und inneren Teilen der Abbauräume bestimmt. Sie können auch stärkende Funktionen beim Tunnelbau erfüllen. Die Serie Promopur bilden Produkte, die ab Moment der genauen Vermischung beider Bestandteile zum Einsatz bereit sind.

Elastomeren

Elastomeren sind natürliche oder künstliche Polymerstoffe, deren meist charakteristisches Merkmal die Fähigkeit zur abwendbaren Deformation unter Einfluss der mechanischen Kräfte ohne Unterbrechung ihrer Struktur ist. Das bedeutet also, dass sie hochbeständig gegen Spannungen sind, die bei Dehnung, Pressen und Biegen entstehen.  Polyurethanelastomeren sind Materialien, die dem Gummi ähnlich sind und aus denen Elemente mit beliebiger Form und mit breitem Spektrum verschiedener Eigenschaften erzeugt werden können. Ihre Fähigkeiten ergeben sich aus benetzter amorpher Struktur und niedriger Glasübergangstemperatur.

Elastomeren finden eine riesige Anwendung in der chemischen Branche und in der Maschinen-, Textil- und Transportindustrie. In der Transportindustrie werden sie für Herstellung von Elementen benutzt, die den großen Reibungskräften ausgesetzt werden. Beispielweise werden Unterlagen, Luftreifen und verschiedene Abdichtungen aus  Polyurethanelastomeren produziert. Sie werden auch für Herstellung von Ersatzteilen für Maschinen und Geräte benutzt, die den mechanischen Beschädigungen ausgesetzt werden. Bestandteile dieser Stoffe können Produkte aus der Serie Rokopol® sein. Sie lassen ungewöhnlich leichte Elemente erzeugen, die zugleich gegen Wirkung mechanischer, chemischer Faktore und äußerster Temperaturen beständig sind.

Auch Silikonelastomere werden breit verwendet, die sich praktisch mit völliger Unentflammbarkeit charakterisieren. Deswegen finden sie die Anwendung in der Bauindustrie als Dämmungs- und Verbindungselemente. Sie werden auch für Herstellung von artverschiedenen Silikonformen benutzt.

Immer breitere Polularität von Elastomeren bei Sicherungs- und Dämmungsverfahren verschiedener Oberflächen kann verursachen, dass sie in der Zukunft traditionelle Dämmungsstoffe wie z.B. Gummi, Styropor oder auch Mineralwolle verdrängen.  Elastomere sind eine ungewöhnlich interessante Produktgruppe mit von Jahr zu Jahr steigendem Interesse verschiedener Industriezweige.

 

 

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