Welche Mittel soll man benutzen, um wirksam Brände zu löschen?

Veröffentlicht: 14-03-2018

Das Feuer – die Licht- und Wärmequelle. Die Geschichte unserer ganzen menschlichen Zivilisation beruht gerade darauf. Schon seit den ältesten Zeiten gehen wir ans Feuer mit großer Dosis der Vorsicht heran und wir sind uns oft nicht ganz im Klaren über den Charakter seiner richtigen Gefahr. Wir denken nicht realistisch über die Situation nach, wenn ein Brand in unserer Umgebung, in unserem Hause oder in der Arbeit ausbrechen wird. Und wenn es sogar passiert, sind wir überzeugt, dass ein Handfeuerlöscher uns die Sicherheit bringt. Deshalb ist es entscheidend, entsprechende Feuerlöschmittel zu verwenden, die ein äußerst wesentliches Ausrüstungselement von jedem Gebäude und auch von Transportmitteln ist. In diesem Moment muss sich eine sehr wichtige Frage gestellt werden – was verursacht, dass die Feuerlöschmittel so wirksam sind und sind sie uns wirklich unentbehrlich?

Der Kern der Feuerschutzchemie

Die Feuerschutzchemie bildet eine Gruppe von spezialen chemischen Mitteln und Präparaten, die zum Löschen verschiedenartiger Brände verwendet werden. Bei der Brandausbreitung sind die Handlungsgeschwindigkeit und –wirksamkeit vor allem entscheidend. Andere Feuerlöschmittel werden beim Feuerlöschen in einem eigenen Haus oder Büro und noch andere in einem chemischen Betrieb erfordert, wo wir mit leicht entzündbaren Materialien zu tun haben können. Deshalb ist es so relevant, entsprechende Feuerlöschmittel an die Gefahr anzupassen, mit der wir uns gemessen werden müssen.

Löschschaum – Mechanismus dessen Wirkung

Zu Bestandteilen von Löschschaum gehört eine Reihe von Komponenten, die  direkt seine physikochemische und Nutzungsparameter determinieren. Die größte Rolle spielen hier Tenside, also oberflächenaktive Mittel, die die Bildung von einem hohen und stabilen Schaum ermöglichen. Das Schaumkonzentrat hat vor allem eine Aufgabe, dem Brand den Zugang zum Sauerstoff zu stoppen, und das macht die weitere Brandausbreitung unmöglich. Das im Feuerschaum enthaltene Wasser wiederum, das davon stufenweise befreit wird, hat ein Ziel, den brennenden Festkörper oder die brennende Flüßigkeit zu kühlen. Zusätzlich, im Fall von Brand der flüssigen Substanzen, macht das Schaumkonzentrat die Verdunstung von den Substanzen unmöglich und das beeinflusst bedeutsam eine Verkürzung der Zeit für die Brandlöschung.

Eine entsprechende Anpassung der Zusammensetzung der in einem Feuerlöscher enthaltenen Mischung wird also zu einer ebenso wichtigen Frage wie die Frage ihrer richtigen Wirkung. Die PCC-Gruppe besitzt ein breites Angebot von schaumbildenden Mitteln für Verwendung beim Feuerlöschen. Unter anderen sind das Tenside, die eine Hauptrolle bei der Schaumbildung erfüllen. Hier können z. B. ROSULfane genannt werden, also Salze der Sulfatfettalkohole, ihre etoxilierten Derivate, die mit dem Namen SULFOROKAnole angeboten werden, und auch Produkte, die zusätzlich die lange Beständigkeit von Schaum unterstützen, ROKAmina.

Synthetische Feuerlöschmittel

Natürlich können auch synthetische Feuerlöschmittel nicht vergessen werden, die zur mechanischen Erzeugung vom Feuerschaum verwendet werden. Synthetische Feuerlöschmittel werden zur Löschung von Brandklasse A und B mit Einsatz vom Leitungswasser (Roteor M3SP) und einige davon auch mit Einsatz vom Meerwasser (Roteor M3 Premium) bestimmt werden. Die Produkte charakterisieren sich mit hoher Haltbarkeit von Schaum und sind gegen Wiederentzündung beständig. Zusätzlich enthalten Roteor in ihrer Zusammensetzung Korrosionsinhibitore, Substanzen, die die Gefrierpunktstemperatur senken, und Schaumstabilisatoren. Ein großer Vorteil dieser Produktserie sind ihr leichter Bioabbau und niedrige Toxizität für die aquatische Umwelt.

Löschen ohne Wassereinsatz

Es bestehen auch solche Brandorte und –klassen, wo das Vorhanden des Wasser unerwünscht ist. Dazu gehören unter anderen die Umgebung von elektrischen Geräten oder Gebiete, wo Materialien aufbewahren werden, die leicht durch Wasser zerstört werden. Bei diesen Fällen kann das Medium bei der Bildung vom Feuerschaum nicht verwendet werden. Zur Hilfe kommen dann Produkte wie Löschpulver oder verschiedenartige Gase (z. B. Kohlenstoffdioxid). Sie wirken auf die ähnliche Weise wie Feuerschaum, d.h. sie stoppen die Zufuhr vom Sauerstoff zum Feuer, indem sie eine Schicht (Pulver) oder eine Wolke (Gase) bilden, und zeigen auch eine chemische Hemmungswirkung bei der Brandlöschung. Leider haben sie auch Nachteile – unter anderen zeigen sie Schwierigkeiten beim Einsatz in ungünstigen Wetterbedingungen wie starker Wind.

Bei der Wahl der Feuerlöschmittel und der Art vom Feuerschutz sollte unsere Sicherheit die höchste Priorität sein. Deshalb sollten wir die angepassenen Methoden und Lösungen verwenden, die bei der Situation am besten sind und erlauben, unser Leben und Gesundheit wirksam zu schützen.

0 Ablage
ENV: prod