Kraftstoffe mit hoher Qualität – Schutz und Leistung für den Motor

Veröffentlicht: 21-03-2018

Hersteller locken uns mit teureren Kraftstoffäquivalenten und sichern dabei ihre strikt besseren Parameter oder verringerten Verbrauch. In der Wirklichkeit kauft die Mehrheit der Hersteller den Kraftstoff von polnischen Vertreibern und dadurch senken sie die Kosten, die z. B. mit Transport des Kraftstoffes verbunden sind. Wenn Kraftstoffe von verschiedenen Tankstellen von denselben lokalen Vertreibern kommen, ist es sinnvoll, ihre teureren  Äquivalenten zu kaufen? Die Antwort darauf ist relativ einfach.  Ja, weil die Kraftstoffe sich mit Gruppen der spezialistischen Additive, die zu ihnen durch einzelne Konzerne hinzugegeben werden, und mit der zur Veredelung der Kraftstoffe verwendeten Kraftstoffchemie unterscheiden. Lohnt es sich wirklich, in teurere Kraftstoffe mit hoher Oktanzahl zu investieren? Schützen die Kraftstoffadditive wirksam den Motor und können sie ihm erhöhte Leistung und Effizienz garantieren? In diesem Artikel werden wir uns Mühe geben, diese Fragen zu beantworten.

Populäre Kraftstoffadditive

Abhängig von der verwendeten Art des Kraftstoffs ist es entscheidend, entsprechende Veredelungsadditive auszuwählen. Hinsichtlich des Unterschieds in der Verbrennungstemperatur wird das Benzin andere Modifikatoren erfordern und der Dieselkraftstoff noch andere. Natürlich bestehen auch Kraftstoffadditive, die zu beiden Arten appliziert werden und dabei ähnliche Funktionen erfüllen. Eine interessante Einzelheit ist es, dass der in der Luftfahrt populär verwendete Petroleumkraftstoff gewöhnlich keine Verwendung von Additiven und Verdedelungsverfahren erfordert.

Zusatzmittel zum Benzin

Eine äußerst breit verwendete Gruppe von Additiven zum Benzin sind Inhibitoren der Oxidation. Sie werden hinzugegeben, um dem Oxidationsverfahren von Benzin bei dessen Lagerung entgegenzuwirken. Das Verfahren ist höchst unerwünscht, weil es zur Verschlechterung der Eigenschaft von Kraftstoff durch Verringerung dessen Oktanzahl führt.

Die andere sehr wichtige Gruppe von Additiven sind Dispergierung-Emulgationsverbindungen. Ihre Aufgabe ist es, Korrosionsniederschläge und – Produkte in der Form einer Dispersion zu erhalten. Hervorragend bewähren sich Produkte aus der Serie ROKAmer in der Rolle. Das sind nichtionische oberflächenaktive Mittel, die eine Rolle von Dispergatoren, Emulgatoren und Reinigungsmitteln erfüllen können. Durch Verwendung von ROKAmeren ist es möglich Niederschläge zu beseitigen, die in Ansaugkrümmern und auch Einspritzdüsen entstanden sind.  Zusätzlich charakterisieren sich die Produkte mit hervorragenden schaumhemmenden Eigenschaften, was  ein äußerst erwünschtes Merkmal beim Transport und Pumpen von Kraftstoff ist.

Die weitere wichtige Gruppe von Additiven, die zu Benzinen hinzugegeben werden, sind Demulgatoren. Sie ermöglichen das Wasser vom Benzin im Tank zu trennen, was besonders wesentlich beim Pumpen von Kraftstoff ist.

Außer oben erwähnten Additiven werden auch Schmiersubstanzen und Korrosionsinhibitoren oft verwendet. Die ersten begrenzen den Verschleiß von Elementen der Kraftstoffpumpe, indem sie dem Benzin das entsprechende Schmieren sichern. Korrosionsinhibitoren wiederum bilden eine Schutzbarriere und verhindern die Wirkung von Korrosionsfaktoren.

Additive zu Dieselkraftstoffen

Der Dieselkraftstoff, ähnlich wie das Benzin, fordert eine Verwendung von einer Reihe der Veredelungsmittel. Die Mehrheit davon erfüllt ähnliche Rolle wie beim Benzin. Entscheidende Additive zum Dieselkraftstoff jedoch sind Stockpunktserniedriger, schaumdämpfende und antielektrostatische Mittel und auch Modifikatoren der Cetanzahl.

Die Verwendung von Stockpunktserniedrigern, anders Antigele genannt, ist äußerst wichtig, besonders im Winter. Sie senken die Stockpunktstemperatur des kalten Filters und die Trübungspunktstemperatur des Dieselkraftstoffes.

Die schaumdämpfenden Mittel wiederum haben eine Aufgabe, eine Schaumbildung bei der Vorbereitung des Kraftstoffes und der Füllung der Tanks zu verhindern. Gut bewähren sich dazu die schon früher empfohlenen Mittel mit dem Namen ROKAmer. Sie ermöglichen eine Nivellierung des Schäumens von Dieselkraftstoff, das Ausflüsse verursachen kann, beim Pumpen. Die Produkte aus der Serie ROKAmer ermöglichen eine Oberflächenspannung zwischen der Flüßigkeit und der Luft zu reduzieren und dadurch verbessern sie die Schaumdrainage und damit die Reduzierung des Schaums.

Cetanmodifikatoren haben eine Aufgabe die Zeit der Zundverzögerung zu verkürzen und die Verbrennungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Die meistens verwendeten Mittel, die die Cetanzahl erhöhen, sind 2-Ethylhexylnitrat (EHN) und Di-tert-butylperoxid (DTBP).

Die letzte Gruppe von Additiven sind antistatische Mittel, die elektrische Leitfähigkeit von Dieselkraftstoff erhöhen und dadurch wird die Brandgefahr verringert.

Auf die Langlebigkeit von Motorantriebeinheiten haben nicht nur der Kraftstoff und Veredelun gspräparate sondern auch Substanzen einen Einfluss, die bei der Herstellung von Ölen und Schmierstoffen verwendet werden. Es lohnt sich in diesem Fall eine Aufmerksamkeit auf Dodecylophenol zu lenken. Das ist eine Substanz, die ein Halbprodukt gerade bei der Herstellung von Ölen und Schmierstoffen ist. Mit Zusatz von zweiwertigem Kation von Kalkstein, Barium oder Magnesium ermöglicht es beim Verfahren der weiteren Sulfonierung Phenolate mit waschenden und Antioxidatonseigenschaften zu erzeugen. Propoxyliertes Dodecylophenol, als Produkt Petrotex DF30 erhältlich, ist ein gern bei Motorkraftstoffen verwendetes Additiv. Es verdankt es seinen Eigenschaften, durch die es Akkumulation von Ventilrückständen verhindert und deren niedrige Stufe in der Verbrennungskammer gewährt. Die Säure ABS (Dodecylobenzene Sulfonic Acid) wiederum, hinsichtlich ihrer hervorragenden Dispergierungs-, Emulgations- Anfeuchtungs- und Schaumbildungseigenschaften wird oft im Verfahren von Metallreinigung in der Kraftstoffbranche benutzt. Auch die Salzsäure mit Konzentration 33-35% hat eine Verwendung sowohl bei der  Herstellung von Ölen und Biokraftstoffen als auch zur Reinigung der Metalloberflächen.

Additive zu Kraftstoffen – lohnt es sich?

Lohnt es sich in Veredelungskraftstoffe zu investieren? Eindeutig ja. Synthetische Additiven zu Kraftstoffen erhalten den Motor nicht nur in einem hervorragenden Zustand, sie unterstützen auch seine Arbeit in schweren Wetterbedingungen. Die unter Fahrern von Dieselfahrzeugen populären Stockpunktserniedriger erhöhen das Fließvermögen des Dieselkraftstoffes bei niedrigen Temperaturen und, was daraus folgt, verhindern sie die Verstopfung des Filters und Kraftstoffleitungen. Additive zum bleifreien Benzin decken mit einer Schutzschicht die Wände der Ventilsitze und sichern sie vor übermäßigem Verschleiß. Funktionspräparate, die eine Reinigungswirkung haben,  beseitigen die in Motoren gelagerten Verbrennungsrückstände und nivellieren „Schäden”, die durch Tanken der Kraftstoffe mit niedriger Qualität verursacht wurden. Es besteht eine ganze Reihe verschiedener Präparate, die einzelne Funktionen unterstützen: Präparate für Dieselrußpartikelfilter DRPF, die die Temperatur der Oxidation von Ruß senken,  Präparate, die die „Alterung” vom Benzin für Autos mit LPG verhindern, oder die Präparate, die im Allgemeinen die Qualität von Kraftstoff verbessern. Die letzten Präparate verbinden das Wasser und reinigen die Kraftstoffanlage und dadurch beeinflussen die Ökonomie der Fahrt.

Die Nutzung der Motoren in Anlehnung an die billigsten Kraftstoffe und zyklische „Gewährung der Zuschüsse” für Präparate mit Schutzwirkung ist bestimmt sinnvoll, wenn es um den wirtschaftlichen Aspekt geht. Für Schutz des Motors und Sorge um die Langlebigkeit der Bauteile ist es viel günstiger Kraftstoffe mit besserer Qualität zu tanken.  Entsprechende Veredelungsmischungen wirken natürlich nicht so, dass der 20-jährige Motor Leistungen eines neuen Autos gewinnt. Es muss auch damit gerechnet werden, dass spektakuläre Leistungen bei neueren Motoreinheiten nicht erreicht werden. Es ist aber sicher, dass die Verwendung der Kraftstoffe mit hoher Qualität imstande ist, jahrelang störungsfreie Arbeit der Motorantriebeinheit mit niedriger Schadstoffemission zu sichern.

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