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Biostimulanzien

Biostimulanzien werden definiert als alle Substanzen oder Mikroorganismen, die zur Steigerung der Nährstoffeffizienz von Pflanzen, zur Verbesserung ihrer Toleranz gegenüber abiotischem Stress oder zur Verbesserung der Qualitätsmerkmale von Ernten eingesetzt werden, unabhängig von ihrem tatsächlichen Nährstoffgehalt.

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EXOwet D15 EXOwet D15 ist ein Flüssig-Adjuvans zur gemeinsamen Anwendung mit der Arbeitslösung von Pestiziden nach der Keimung (vor allem mit Sulfonylharnstoff-Verbindungen).
Zusammensetzung
Gemische
EXOwet D15
POLIkol 200 (PEG-4) POLIkol 200 gehört zur Gruppe der Polyoxyethylenglykole (PEG mit einem mittleren Molekulargewicht von 200). INCI: PEG-4. Das Produkt ist eine farblose Flüssigkeit,...
Zusammensetzung
Polyethylenglykole
CAS-Nr.
25322-68-3
POLIkol 200 (PEG-4)
ROKAcet R40 (PEG-40 Castor oil) ROKAcet R40 ist ein nichtionisches Tensid aus der Gruppe Polyoxyethylen-Fettsäureester des Rizinusöls mit der INCI-Bezeichnung: PEG-40 Castor oil. Dieses Tensid...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
61791-12-6
ROKAcet R40  (PEG-40 Castor oil)
ROKAmina®K30B (Coco-betaine) ROKAmina K30B ist ein sehr hochreines Produkt aus der Betain-Gruppe, das als amphoteres Tensid eingestuft wird. Das Handelsprodukt ist eine praktisch farblose wässrige...
Zusammensetzung
Betaine
CAS-Nr.
66455-29-6
ROKAmina®K30B (Coco-betaine)
ROKwin 80 (Sorbitan Oleate) ROKwin 80 ist ein nichtionisches Tensid, ein Derivat von Sorbitan und Ölsäure. Es wird durch Kondensation von Sorbitol mit Ölsäure gewonnen. Es wird in Form einer...
Zusammensetzung
Sorbitanester
CAS-Nr.
1338-43-8
ROKwin 80 (Sorbitan Oleate)
ROKwinol 20 (Polysorbate 20) ROKwinol 20 ist ein nichtionisches Tensid welches auf natürlichen Rohstoffen basiert. Es handelt sich um ein ethoxyliertes Derivat von Sorbitanmonolaurat mit der...
Zusammensetzung
Sorbitanester
CAS-Nr.
9005-64-5
ROKwinol 20 (Polysorbate 20)
Chemfac PB-184 Chemfac PB-184 wird in der Metallbearbeitungsindustrie in großem Umfang als Additiv für öllösliche Schmierstoffe, Korrosionshemmer und Emulgator verwendet.
Zusammensetzung
Phosphorsäureester
CAS-Nr.
39464-69-2
Chemfac PB-184
EXOantifoam S100 EXOantifoam S100 ist eine Silikonemulsion mit hohen Antischaumeigenschaften. Das Produkt ist für Wassersysteme, insbesondere tensidhaltige Systeme, konzipiert, wo...
Zusammensetzung
Gemische
EXOantifoam S100
EXOfos®PB-184 (Phosphoric ester) EXOfos PB-184 ist ein anionisches Tensid aus der Gruppe der Phosphorsäureester. Der Ester basiert auf ethoxyliertem Oleylalkohol. Das Produkt wird in saurer Form...
Zusammensetzung
Phosphorsäureester
CAS-Nr.
39464-69-2
EXOfos®PB-184 (Phosphoric ester)
POLIkol 300 (PEG-6) POLIkol 300 gehört zur Gruppe der Polyoxyethylenglykole (PEG mit einem mittleren Molekulargewicht von 300). INCI: PEG-6. Das Produkt ist eine farblose Flüssigkeit,...
Zusammensetzung
Polyethylenglykole
CAS-Nr.
25322-68-3
POLIkol 300 (PEG-6)
POLIkol 400 (PEG-8) POLIkol 400 gehört zur Gruppe der Polyoxyethylenglykole (PEG mit einem mittleren Molekulargewicht von 400). INCI: PEG-8. Das Produkt ist eine farblose Flüssigkeit,...
Zusammensetzung
Polyethylenglykole
CAS-Nr.
25322-68-3
POLIkol 400 (PEG-8)
POLIkol 600 (PEG-12) POLIkol 600 gehört zur Gruppe der Polyoxyethylenglykole (PEG mit einem mittleren Molekulargewicht von 600). INCI: PEG-12. Das Produkt liegt in Form einer hochviskosen...
Zusammensetzung
Polyethylenglykole
CAS-Nr.
25322-68-3
POLIkol 600 (PEG-12)
POLIkol 800 (PEG-16) POLIkol 800 gehört zur Gruppe der Polyoxyethylenglykole (PEG mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 600). INCI: PEG-16. Das Produkt liegt in Form einer...
Zusammensetzung
Polyethylenglykole
CAS-Nr.
25322-68-3
POLIkol 800 (PEG-16)
ROKAcet K7 (PEG-7 Cocoate) ROKAcet K7 ist ein nichtionisches Tensid, das zur Gruppe der Polyoxyethylenfettsäureester INCI gehört: PEG-7 cocoate. Dieses oberflächenaktive Mittel liegt in Form...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
61791-29-5
ROKAcet K7 (PEG-7 Cocoate)
ROKAcet O7 (PEG-7 Oleate) ROKAcet O7 ist ein nichtionisches Tensid, das zur Gruppe der Polyoxyethylenfettsäureester INCI gehört: PEG-7 Oleate. Dieses oberflächenaktive Mittel tritt in Form...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
9004-96-0
ROKAcet O7 (PEG-7 Oleate)
ROKAcet R250 Nichtionisches Tensid, das als Zwischenprodukt zur Herstellung von Rezepturen für die Textilindustrie verwendet wird. Es gehört zur Gruppe unter dem Namen ROKAcet...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
61791-12-6
ROKAcet R250
ROKAcet R40W (PEG-40 Castor oil) ROKAcet R40W ist ein nichtionisches Tensid, das zur Gruppe der Polyoxyethylenfettsäureester des Rizinusöls INCI gehört: PEG-40 Castor oil. Dieses oberflächenaktive...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
61791-12-6
ROKAcet R40W  (PEG-40 Castor oil)
ROKAcet RZ17 ROKAcet RZ17 ist ein nichtionisches Tensid, das zur Gruppe der partionalen Polyoxyethylen-Glyceride von Fettsäuren des Rapsöls namens INCI gehört: PEG-17 Rape Oil....
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren, Glyceride
CAS-Nr.
70914-02-2
ROKAcet RZ17
ROKAcet R36 (PEG-36 Castor Oil) ROKAcet R36 ist ein nichtionisches Tensid mit der Bezeichnung INCI: PEG -36 Castor Oil. Es gehört zur Gruppe der Polyoxyethylenester der Fettsäuren des Rizinusöls....
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
61791-12-6
ROKAcet R36  (PEG-36 Castor Oil)
ROKAmer®2100 (EO/PO block copolymer) ROKAmer 2100 gehört zu der Gruppe von nichtionischen Tensiden von einem Typ der Blockcopolymeren von Ethylenoxid und Propylenoxid (ROKAmeren). ROKAmer 2100 wird...
Zusammensetzung
EO/PO-Block-Copolymere
CAS-Nr.
9003-11-6
ROKAmer®2100 (EO/PO block copolymer)
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In letzter Zeit steht der Agrarsektor vor Herausforderungen im Zusammenhang mit der Steigerung der Produktivität und der effizienteren Nutzung von Ressourcen bei gleichzeitiger Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt, die Ökosysteme und die menschliche Gesundheit. In diesem Zusammenhang spielen neben Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln auch Pflanzenbiostimulanzien eine wichtige Rolle.

Welche Vorteile bringt der Einsatz von Biostimulanzien für Pflanzen?

Die Hauptfunktion eines Biostimulans sollte nicht in der Düngung oder der Wirkung als Pestizid bestehen. Sie werden weder als Düngemittel eingestuft, noch haben sie einen direkten Einfluss auf Schädlinge.

Ihre grundlegende Aufgabe besteht darin, Lebensprozesse zu stimulieren und zu beschleunigen, die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegenüber Stressbedingungen zu erhöhen und das Wachstum von Wurzeln, Blättern usw. zu beschleunigen. Pflanzenbiostimulanzien werden eingesetzt, um die biochemischen, morphologischen und physiologischen Prozesse in Kulturpflanzen zu verbessern.

Es gibt viele Gruppen von Pflanzenbiostimulanzien. Die wichtigsten davon sind:

  • auf Aminosäuren basierende,
  • aus Meeresalgen gewonnen,
  • Huminsäuren enthaltend,
  • auf der Basis von Bakterien und Pilzen.

Rohstoffe für die Herstellung von Pflanzenbiostimulanzien

Die Rohstoffe, die zur Herstellung von Pflanzenbiostimulanzien verwendet werden, sind äußerst vielfältig, da die Kategorie der Biostimulanzien selbst viele verschiedene Substanzen natürlichen und mikrobiologischen Ursprungs umfasst.

Biostimulanzien für Pflanzen können aus einer Vielzahl von Rohstoffen gewonnen werden, darunter:

  • Pflanzenextrakte: Verschiedene Pflanzenteile wie Blätter, Wurzeln und Samen werden zur Gewinnung nützlicher Verbindungen verwendet. Beispiele hierfür sind Extrakte aus Aloe, Moringa und Luzerne.
  • Seetang und Algen: Seetang, insbesondere Braunalgen und Rotalgen, sind eine häufige Quelle für Biostimulanzien, die die Bodengesundheit und das Pflanzenwachstum verbessern.
  • Mikrobiologische Impfstoffe: Nützliche Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen werden gezüchtet und als Biostimulanzien für Pflanzen verwendet.
  • Huminstoffe: Huminsäuren und Fulvosäuren, die aus zersetztem organischem Material stammen, werden verwendet, um die Bodenfruchtbarkeit und die Verfügbarkeit von Nährstoffen zu erhöhen.
  • Aminosäuren und Proteine: Diese können aus pflanzlichen oder tierischen Quellen gewonnen werden. Sie werden verwendet, um das Pflanzenwachstum zu fördern und die Stressresistenz der Pflanzen zu erhöhen.
  • Kompost: Organischer Kompost und Wurmkompost.

Pflanzenbiostimulanzien können in Form von Bodenpräparaten (Pulver, Granulate oder Lösungen, die dem Boden zugesetzt werden) oder als flüssige Produkte zur Blattapplikation in trockener oder flüssiger Form verwendet werden. Trotz der führenden Rolle der genannten Wirkstoffe ist es notwendig, bei ihrer Herstellung eine Reihe von Hilfsstoffen zu verwenden, damit sie ihre Aufgaben gut erfüllen können.

Die Rolle der Hilfsstoffe

Natürliche Pflanzenbiostimulanzien spielen eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Pflanzenproduktion. Neben den grundlegenden Wirkstoffen in der Formulierung sind auch Hilfsstoffe erforderlich. Sie bestimmen die Wirksamkeit, Stabilität, einfache Anwendung und sichere Mischbarkeit des Biostimulans mit anderen Agrochemikalien.

Die wichtigste Gruppe von chemischen Verbindungen, die zur Herstellung von Formulierungen von Pflanzenbiostimulanzien verwendet werden, sind oberflächenaktive Substanzen – auch Surfactants genannt. Dabei handelt es sich um Moleküle mit amphiphiler chemischer Struktur. Sie besitzen eine hydrophile und eine hydrophobe Gruppe, wodurch sie gleichzeitig eine Affinität zu polaren und unpolaren Phasen aufweisen.

Surfactants erfüllen eine Reihe wichtiger Funktionen:

  1. Wenn sie einer Basislösung zugesetzt werden, senken sie die Oberflächenspannung und verringern so die Barriere zwischen Flüssigkeit und Gas, einer anderen Flüssigkeit oder einem Feststoff. Dies wirkt sich direkt auf eine effektivere Verteilung des Präparats auf der Pflanze aus.
  2. Sie verbessern die Homogenität der Mischung durch eine bessere Verteilung (Dispersion) der Bestandteile.
  3. Sie beeinflussen eine effektivere Benetzbarkeit, was zu einer effektiveren Absorption und einer höheren Bioverfügbarkeit führt.
  4. Sie erfüllen die Funktion eines Emulgators, indem sie nicht mischbare Bestandteile verbinden. Sie verhindern die Entmischung der Phasen in der Formulierung und kontrollieren deren Viskosität.
  5. Sie erhöhen die biologische Wirksamkeit von Pflanzenbiostimulanzien.

Unter den Tensiden sind Betainverbindungen wichtige Bestandteile der Biostimulatorformulierung. Sie dienen jedoch hauptsächlich als Wirkstoffe und nicht nur als Hilfsstoffe. Verbindungen aus der Betain-Gruppe wirken osmotisch, regulieren den Wasseraustausch der Zellen und verbessern die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Stress durch Trockenheit, extreme Temperaturen oder Versalzung. Sie steigern auch die Photosynthesefähigkeit der Pflanzen, was zu einer effizienten Nährstoffaufnahme und einer Steigerung der Produktion und Qualität führt. Betain wird als eines der wirksamsten Mittel zur Bekämpfung von Pflanzenstress aufgrund ungünstiger klimatischer Veränderungen angesehen.

Erwähnenswert ist auch eine Gruppe von Verbindungen, die in Pflanzenbiostimulanzien verwendet werden, nämlich Polyethylenglykol (PEG) und seine Derivate. PEGs erhöhen die Stabilität und Wirksamkeit der Wirkstoffe. Sie haben auch die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern – die Verringerung übermäßiger Verdunstung verlängert die Zeit der Nährstoffaufnahme.