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Pflanzenschutzmittel

Ein wirksamer Pflanzenschutz ist eine der Grundlagen der Ernährungssicherheit, da er es ermöglicht, Verluste durch Unkraut, Krankheiten und Schädlinge zu begrenzen. Pflanzenschutzmittel unterstützen Landwirte dabei, gesunde und kräftige Pflanzen zu erhalten, indem sie das Wachstum schädlicher Organismen verhindern und das Risiko von Ertragsausfällen minimieren. Dank ihnen ist die landwirtschaftliche Produktion stabiler und berechenbarer, was sowohl den Erzeugern als auch den Verbrauchern zugutekommt.

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EXOfos® PT-A (Phosphoric ester) EXOfos PT-A ist ein anionisches Tensid, das zur Gruppe der Phosphorsäureester gehört. Dieser Ester basiert auf einem ethoxylierten Alkylarylphenol (vom Typ des styrolisierten...
Zusammensetzung
Phosphorsäureester
CAS-Nr.
105362-40-1
EXOfos® PT-A  (Phosphoric ester)
EXOfos®PT-E (Phosphoric ester) EXOfos PT-E ist ein anionisches Tensid aus der Gruppe der Phosphorsäureester. Der Ester basiert auf einem ethoxylierten Alkylarylphenol (Styrol-Phenol-Typ) und wird...
Zusammensetzung
Phosphorsäureester
CAS-Nr.
90093-37-1
EXOfos®PT-E (Phosphoric ester)
EXOwet D15 EXOwet D15 ist ein Flüssig-Adjuvans zur gemeinsamen Anwendung mit der Arbeitslösung von Pestiziden nach der Keimung (vor allem mit Sulfonylharnstoff-Verbindungen).
Zusammensetzung
Gemische
EXOwet D15
MCAA 80% Lösung UP (Monochloressigsäure) MCAA 80% Lösung UP ist ein Stoff von höchster Reinheit mit einem DCAA-Gehalt von nicht mehr als 90 ppm. Sie wird vor allem in der Pharmaindustrie und bei Prozessen...
Zusammensetzung
Chlorderivate
CAS-Nr.
79-11-8
MCAA 80% Lösung UP  (Monochloressigsäure)
POLIkol 200 (PEG-4) POLIkol 200 gehört zur Gruppe der Polyoxyethylenglykole (PEG mit einem mittleren Molekulargewicht von 200). INCI: PEG-4. Das Produkt ist eine farblose Flüssigkeit,...
Zusammensetzung
Polyethylenglykole
CAS-Nr.
25322-68-3
POLIkol 200 (PEG-4)
ROKAcet R11 (PEG-11 Castor Oil) ROKAcet R11 ist ein nichtionisches Tensid, das zur Gruppe der Polyoxyethylenfettsäureester des Rizinusöls INCI gehört: PEG-11 Castor oil. Dieses oberflächenaktive...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
61791-12-6
ROKAcet R11 (PEG-11 Castor Oil)
ROKAcet R26 (PEG-26 Castor Oil) ROKAcet R26 ist ein nichtionisches Tensid aus der Gruppe Polyoxyethylen-Fettsäureester des Rizinusöls mit der INCI-Bezeichnung: PEG-26 Castor oil. Dieses Tensid...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
61791-12-6
ROKAcet R26  (PEG-26 Castor Oil)
ROKAcet R40 (PEG-40 Castor oil) ROKAcet R40 ist ein nichtionisches Tensid aus der Gruppe Polyoxyethylen-Fettsäureester des Rizinusöls mit der INCI-Bezeichnung: PEG-40 Castor oil. Dieses Tensid...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
61791-12-6
ROKAcet R40  (PEG-40 Castor oil)
ROKAmin SR15 (C16-18 alkyl amine) ROKAmin SR15 ist ein nichtionisches Tensid mit der INCI-Bezeichnung: PEG-15 Hydrogenated Tallow Amine. Es gehört zur Gruppe ethoxylierter Fettamine mit mittlerem...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettamine
CAS-Nr.
61791-26-2
ROKAmin SR15  (C16-18 alkyl amine)
ROKAmin SR22 (C16-18 alkyl amine) ROKAmin SR22 ist ein nichtionisches Tensid mit der Bezeichnung INCI: PEG-22 Hydrogenated Tallow Amine. Es gehört zur Gruppe der ethoxylierten Fettamine mit einem...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettamine
CAS-Nr.
61791-26-2
ROKAmin SR22  (C16-18 alkyl amine)
ROKAmina®K30B (Coco-betaine) ROKAmina K30B ist ein sehr hochreines Produkt aus der Betain-Gruppe, das als amphoteres Tensid eingestuft wird. Das Handelsprodukt ist eine praktisch farblose wässrige...
Zusammensetzung
Betaine
CAS-Nr.
66455-29-6
ROKAmina®K30B (Coco-betaine)
ROKAnol®NL8P4 (C9-11 alcohol, ethoxylated, propoxylated) ROKAnol® NL8P4 gehört zu der Gruppe von nichtionischen Tensiden, Typ alkoxylierte Fettalkohole. Das Produkt wird zur Gruppe von Tensiden mit niedriger Schaumbildung...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Alkohole
CAS-Nr.
103818-93-5
ROKAnol®NL8P4  (C9-11 alcohol, ethoxylated, propoxylated)
ROKwin 80 (Sorbitan Oleate) ROKwin 80 ist ein nichtionisches Tensid, ein Derivat von Sorbitan und Ölsäure. Es wird durch Kondensation von Sorbitol mit Ölsäure gewonnen. Es wird in Form einer...
Zusammensetzung
Sorbitanester
CAS-Nr.
1338-43-8
ROKwin 80 (Sorbitan Oleate)
TSP Styrolisiertes Phenol TSP ist eine gelbe viskose Flüssigkeit. Es handelt sich um ein Gemisch aus den Reaktionsprodukten von Phenol mit Styrol: hauptsächlich Di-Styrolphenol und Tri-Styrolphenol.Das...
Zusammensetzung
Phenole, Styrolisierte Phenole
TSP  Styrolisiertes Phenol
Chlor Chlor ist eine reine, bernsteinfarbige Flüssigkeit mit etwa 1,5 mal höherer Dichte als Wasser. Chlorgas weist eine gelblichgrüne Einfärbung auf. Es besitzt 2,5 mal...
Zusammensetzung
Chlorderivate
CAS-Nr.
7782-50-5
Chlor
PCC Greenline® Chlor Das Chlor GREENLINE ist eine reine, bernsteinfarbene Flüssigkeit, etwa 1,5 mal schwerer als Wasser. Es gehört zur Gruppe der Basisrohstoffe, die u.a. in der chemischen...
Zusammensetzung
Chlorderivate
CAS-Nr.
7782-50-5
PCC Greenline® Chlor
Natronlauge PCC Greenline® 50% , Natronlauge Sorte I, S
Die GREENLINETM - Natriumlauge (50%-ige wässrige Lösung) gehört zu einer anorganischen und anorganisch-chemischen Gruppe von Hydroxiden. Das Produkt wird in einem...
Zusammensetzung
Alkalien
CAS-Nr.
1310-73-2
Natronlauge PCC Greenline® 50% , Natronlauge Sorte I, S<br>
PCC Greenline® Ätznatron-Flocken
GREENLINE-Ätznatron in Flockenform ist eine anorganische chemische Verbindung, die zu den stärksten Laugen gehört. Die für die Herstellung von GREENLINE,-Ätznatron...
Zusammensetzung
Alkalien
CAS-Nr.
1310-73-2
PCC Greenline® Ätznatron-Flocken<br>
MCAA Schuppen Tech. (Technische Monochloressigsäure) MCAA Schuppen Tech. ist ein Produkt weist einen DCAA-Gehalt von nicht mehr als 1500 ppm auf. Die Monochloressigsäure (MCAA) zeichnet sich durch eine hohe Reaktionsfähigkeit...
Zusammensetzung
Chlorderivate
CAS-Nr.
79-11-8
MCAA Schuppen Tech.  (Technische Monochloressigsäure)
ABS (Dodecylbenzenesulfonic Acid) ABS-Säure ist ein anionisches Tensid der Gruppe der Alkylbenzolsulfonate in Säureform. Dank der Säureform ist das Produkt auch als Erzeugnis mit einem Gehalt an...
Zusammensetzung
Alkylbenzolsulfonate
CAS-Nr.
85536-14-7
ABS (Dodecylbenzenesulfonic Acid)
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Klassifizierung von Pflanzenschutzmitteln

Pflanzenschutzmittel sind Präparate, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, um Kulturen vor allen schädlichen Organismen zu schützen oder deren Wirkung zu verhindern, damit ein gesundes Pflanzenwachstum gewährleistet ist und qualitativ hochwertige Erträge erzielt werden. In der Praxis lassen sich Pflanzenschutzmittel in drei Hauptgruppen einteilen, die je nach Art der zu bekämpfenden Bedrohung wie folgt unterteilt werden können:

  • Herbizide – phytotoxische chemische Verbindungen zur Unkrautbekämpfung. Sie beseitigen unerwünschte Pflanzen, wodurch der Wettbewerb um Wasser, Sonnenlicht und Nährstoffe verringert und somit der Ertrag gesteigert wird. Aufgrund ihrer Wirkungsweise werden Herbizide in selektive und nicht-selektive unterteilt. Selektive Herbizide (z. B. MCPA, MCPP-P, 2,4-D) vernichten nur eine bestimmte Gruppe von Unkräutern (in diesem Fall zweikeimblättrige), ohne einkeimblättrige Pflanzen zu schädigen. Nicht-selektive Herbizide (z. B. Glyphosat) hingegen vernichten alle Pflanzen, mit denen sie in Kontakt kommen.
  • Fungizide – werden zur Vorbeugung, Eindämmung oder Bekämpfung von Krankheiten eingesetzt, die durch Pilze und pilzähnliche Organismen verursacht werden. Sie wirken, indem sie die Keimung von Sporen, das Wachstum von Hyphen oder die Lebensprozesse von Krankheitserregern hemmen. Ihr Ziel ist es, die Gesundheit der Pflanzen zu erhalten und die Ernte vor Verlusten durch Pilzkrankheiten zu schützen. Sie können kontaktwirksam sein, d. h. auf der Pflanzenoberfläche verbleiben und dort Pilze bekämpfen (z. B. Kupfer, Schwefel), sowie systemisch wirken, indem sie in das Pflanzengewebe eindringen und das Myzel im Inneren der Pflanze zerstören (z. B. Triazole).
  • Insektizide – sind chemische Substanzen zur Bekämpfung von Insekten in verschiedenen Entwicklungsstadien (Eier, Larven, adulte Formen), die sich von Kulturpflanzen ernähren. Insektizide können auf drei Arten wirken:
    • Kontaktwirkung – die Insekten sterben nach direktem Kontakt mit dem Wirkstoff (z. B. Deltamethrin),
    • gastral – der Tod der Schädlinge erfolgt durch die Aufnahme von Pflanzenteilen, auf denen sich der Wirkstoff befand (z. B. Spinosad),
    • systemisch – die Wirkstoffe zirkulieren im Pflanzensaft und töten Insekten, die im Gewebe fressen (z. B. Acetamiprid).

Darüber hinaus werden Mittel zur Bekämpfung anderer Schädlingsarten eingesetzt:

  • Molluskizide – deren Aufgabe es ist, Schnecken zu bekämpfen. Am beliebtesten sind Metaldehyd und Eisenphosphat, die in Form von Granulat ausgebracht werden, das von Schnecken gerne gefressen wird und anschließend durch Dehydrierung des Organismus und Störung der Nervenfunktion zum Tod der Schnecken führt.
  • Nematizide – zur Bekämpfung von Fadenwürmern, die in den Boden eingebracht werden.
  • Akarizide – zur Bekämpfung von Milben.

Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln

Wirkstoffe (aktive Substanzen) bilden die Grundlage für einen wirksamen Pflanzenschutz. Sie sind für die Bekämpfung von Schädlingen, Krankheiten und Unkräutern verantwortlich und sorgen für ein gesundes Pflanzenwachstum und hohe Erträge. In Pflanzenschutzmitteln werden Wirkstoffe (engl. active ingredients) verwendet, die in synthetische und natürliche unterteilt werden können, was sowohl ihre Herkunft als auch ihre Wirkungsweise in der Umwelt widerspiegelt. Synthetische Substanzen sind im Labor entwickelte chemische Verbindungen, die oft über einen präzise ausgerichteten Wirkmechanismus, eine hohe Wirksamkeit und Langlebigkeit verfügen und somit die Grundlage vieler moderner Herbizide, Fungizide und Insektizide bilden. Wirkstoffe natürlichen Ursprungs hingegen stammen aus lebenden Organismen oder natürlichen Mineralien – dazu gehören unter anderem Pflanzenextrakte, Mikroorganismen und deren Metaboliten sowie mineralische Verbindungen. Wirkstoffe natürlichen Ursprungs werden wegen ihrer höheren Selektivität und geringeren Umweltbelastung geschätzt, weshalb sie immer häufiger als Alternative zu synthetischen Mitteln dienen.

Chemische Rohstoffe für die Herstellung von Pflanzenschutzmitteln im Angebot der PCC-Gruppe

Das Angebot der PCC-Gruppe für Anwendungen in Pflanzenschutzmitteln umfasst chemische Rohstoffe und Zwischenprodukte. Dazu gehören unter anderem hochreine Phosphorverbindungen in Form von Phosphoroxychlorid (POCl3 ) und Phosphortrichlorid (PCl3 ), die als Ausgangsstoffe für die Synthese bestimmter Wirkstoffe (z. B. Glyphosat) verwendet werden.

Monochloressigsäure (MCAA) ist ein Zwischenprodukt zur Herstellung von Herbiziden wie 2,4-­ -Dichlorphenoxyessigsäure (2,4-­ -D), 2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure (2,4,5-­ -T), Phosphonaten (z. B. Glyphosat), 2-­ -Methyl­ -4-­ -phenoxyessigsäure (MCPA) oder Zwischenprodukte zu deren Herstellung wie Chloroacetylchlorid (CAC) und Trichloroacetylchlorid (TCAC) sowie Insektizide wie Thiophosphorsäureester (z. B. Dimethoat).

Die PCC-Gruppe stellt außerdem Chlor her – einen wichtigen Rohstoff für die industrielle Produktion von Insektiziden – sowie Benzolchlorverbindungen, darunter Paradichlorbenzol (PDCB). Diese Verbindung sublimiert bei Kontakt mit Luft, was zur Freisetzung eines starken Geruchs führt; daher wird sie in Insektenschutzmitteln verwendet.

Tenside der PCC-Gruppe in Pflanzenschutzmitteln

Neben den Wirkstoffen, die eine biozide Wirkung gegen Schadorganismen gewährleisten, sind Co-Formulierungsmittel – darunter oberflächenaktive Verbindungen, die die Gebrauchseigenschaften von Spritzflüssigkeiten beeinflussen – äußerst wichtige Bestandteile von Pflanzenschutzmitteln. Die PCC-Gruppe verfügt in ihrem Portfolio über ein umfangreiches Angebot an Tensiden, die erfolgreich in Pflanzenschutzmitteln als Emulgatoren, Netzmittel, Dispergiermittel oder Feuchthaltemittel eingesetzt werden können.

Die Emulgierung ist eine der wichtigsten Funktionen von Tensiden in Pflanzenschutzmittelformulierungen. Einige Pflanzenschutzmittel enthalten Öle und organische Lösungsmittel (Formulierungen vom Typ EC, OD, EW, SE und CS), deren Vorhandensein das Mischen der Präparate mit Wasser erschwert. Um diesen Prozess zu erleichtern, ist der Einsatz von Emulgatoren erforderlich, die dank ihrer hydrophil-hydrophoben Struktur die spontane Bildung von Emulsionen bei der Herstellung der Spritzflüssigkeit ermöglichen, indem sie die Partikel der hydrophoben Phase in Wasser dispergieren. Die von der PCC-Gruppe angebotenen Produkte mit emulgierenden Eigenschaften sind vor allem die EXOemul-Serie, d. h. Tensidmischungen, die u. a. zur Emulgierung von Herbizidpräparaten (z. B. mit Fluroxypyl), Insektizide (z. B. mit Abamectin) und Fungizide (z. B. mit Bromuconazol, Tebuconazol) vom EC-Typ: EXOemul A3, EXOemul EM260. Zu diesem Zweck eignen sich auch Produkte aus den Gruppen der nichtionischen Tenside: ROKAcety der R-Serie und ROKAnole sowie anionische Tenside wie EXOfosy (insbesondere für EC-, EW-, SE- und CS-Formulierungen) oder SULFOROKAnole für SE- und EW-Formulierungen.

Netzmittel unterstützen die Wirkung von Dispergiermitteln, erleichtern das Verteilen der Sprühflüssigkeitstropfen auf der Pflanzenoberfläche und sorgen für eine gleichmäßige Ausbringung. Ihre Wirkung ist sowohl in wässrigen Formulierungen vom Typ SL, SC, FS als auch in Formulierungen auf Wasser- und organischer Lösungsmittelbasis (SE, CS) sowie in pulverförmigen Präparaten vom Typ SP, SG, WP, WG und WS unverzichtbar. Als Netzmittel eignen sich nichtionische Tenside: ethoxylierte Fettalkohole aus der ROKAnol-Gruppe (Serien D, DB, GA, ID, IT, K, L, LP, NL, O), EO/PO-Copolymere aus der ROKAmer-Gruppe (einschließlich der G-Serie) sowie Spezialmischungen aus der EXOwet-Serie.

Die Aufgabe von Dispergiermitteln und Codispergiermitteln besteht darin, Feststoffpartikel in agrochemischen Formulierungen gleichmäßig zu verteilen und deren Agglomeration und Sedimentation zu verhindern. Sie werden in Formulierungen vom Typ SC, FS, OD, SE, CS, WP, WG und WS eingesetzt. Im Portfolio der PCC-Gruppe finden sich sowohl sterische Dispergiermittel, die Formulierungen dank großer, verzweigter Moleküle stabilisieren, die eine räumliche Barriere bilden (ROKAcety der R-Serie, ROKwinole, ROKwiny und ROKAnole TSP), als auch elektrosterische Dispergiermittel, die zusätzlich zu den sterischen Wechselwirkungen durch die im Molekül vorhandene Oberflächenladung eine elektrostatische Abstoßung bewirken (Produkte der Gruppen SULFOROKAnol, EXOfos und Rodys).

Die Aufgabe von Feuchthaltemitteln besteht darin, Feuchtigkeit auf der Blattoberfläche zu binden und ein zu schnelles Austrocknen der Tropfen zu verhindern, was zu einer erhöhten Aufnahme der Wirkstoffe beiträgt. Dies ermöglicht eine Verlängerung der Wirkdauer des Wirkstoffs auf der Pflanze. Feuchthaltemittel sind in Formulierungen vom Typ SL, SC und CS unverzichtbar. Im Portfolio der PCC-Gruppe finden sich POLIkole, also Ethylenglykolpolymere mit unterschiedlichen Molekulargewichten (POLIkol 200, 300, 400, 600, 800 und 1000), die sich hervorragend für diese Aufgabe eignen.