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Streudünger

Die Düngung mit festen Streudüngern ist eine traditionelle und wirksame Methode, die für die direkte Ausbringung auf den Boden vorgesehen ist. Sie sorgt für eine schrittweise Freisetzung der Nährstoffe und fördert so das gesunde Wachstum der Pflanzen sowie einen hohen Ertrag der Kulturen.

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ROKAcet R11 (PEG-11 Castor Oil) ROKAcet R11 ist ein nichtionisches Tensid, das zur Gruppe der Polyoxyethylenfettsäureester des Rizinusöls INCI gehört: PEG-11 Castor oil. Dieses oberflächenaktive...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
61791-12-6
ROKAcet R11 (PEG-11 Castor Oil)
ROKAmin SR15 (C16-18 alkyl amine) ROKAmin SR15 ist ein nichtionisches Tensid mit der INCI-Bezeichnung: PEG-15 Hydrogenated Tallow Amine. Es gehört zur Gruppe ethoxylierter Fettamine mit mittlerem...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettamine
CAS-Nr.
61791-26-2
ROKAmin SR15  (C16-18 alkyl amine)
ROKAcet O7 (PEG-7 Oleate) ROKAcet O7 ist ein nichtionisches Tensid, das zur Gruppe der Polyoxyethylenfettsäureester INCI gehört: PEG-7 Oleate. Dieses oberflächenaktive Mittel tritt in Form...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
9004-96-0
ROKAcet O7 (PEG-7 Oleate)
ROKAcet S24 (PEG-24 Stearate) ROKAcet S24 ist ein nichtionisches Tensid mit der Bezeichnung INCI: PEG-24 Stearate. Es gehört zur ROKAcet S-Reihe von Tensiden. Das Produkt ist ein Derivat auf...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
9004-99-3
ROKAcet S24 (PEG-24 Stearate)
ROKAcet S7 (PEG-7 Stearate) ROKAcet S7 ist ein nichtionisches Tensid mit der Bezeichnung INCI: PEG-7 Stearate. Es gehört zur Produktgruppe der ROKAcet S-Serie. Das Produkt ist ein Derivat auf...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettsäuren
CAS-Nr.
9004-99-3
ROKAcet S7 (PEG-7 Stearate)
ROKAmin K15 (PEG-15 Cocoamine) ROKAmin K15 ist ein nichtionisches Tensid aus der Gruppe ethoxylierter Kokosamine mit mittlerem Ethoxylierungsgrad von 15 Mol. Es hat flüssige Form und charakteristischen...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettamine
CAS-Nr.
61791-14-8
ROKAmin K15 (PEG-15 Cocoamine)
ROKAmin SR11 (C16-18 alkyl amine) ROKAmin SR11 ist ein nichtionisches Tensid, das zur Gruppe der ethoxylierten Fettamine mit einem durchschnittlichen Ethoxylierungsgrad von 11 Mol gehört und mit...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettamine
CAS-Nr.
61791-26-2
ROKAmin SR11  (C16-18 alkyl amine)
ROKAmin SR5 (C16-18 alkyl amine) ROKAmin SR5 ist ein nichtionisches Tensid mit der INCI-Bezeichnung: PEG-5 Hydrogenated Tallow Amine. Es gehört zur Gruppe ethoxylierter Fettamine mit mittlerem Ethoxylierungsgrad...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettamine
CAS-Nr.
61791-26-2
ROKAmin SR5    (C16-18 alkyl amine)
ROKAmin SR8 (C16-18 alkyl amine) ROKAmin SR8 ist ein nichtionisches Tensid namens INCI: PEG-8 Hydrogenated Tallow Amine. Es gehört zur Gruppe der ethoxylierten Fettamine mit einem durchschnittlichen...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettamine
CAS-Nr.
61791-26-2
ROKAmin SR8 (C16-18 alkyl amine)
ROKAmin K5 (C12-18 alkyl amine) ROKAmin K5 ist ein nichtionisches Tensid mit der INCI-Bezeichnung PEG-5 Cocamine. Es gehört zur Gruppe der ethoxylierten Fettamine mit einem durchschnittlichen Ethoxylierungsgrad...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Fettamine
CAS-Nr.
61791-14-8
ROKAmin K5  (C12-18 alkyl amine)
ROKAnol®O10 (Oleth-10) ROKAnol® O10 gehört zur Gruppe der nichtionischen Tenside vom Typ der ethoxylierten Fettalkohole (INCI-Bezeichnung: Oleth-10) mit hydrophilem Charakter. Es hat bei...
Zusammensetzung
Alkoxylierte Alkohole, Ethoxylierte Alkohole
CAS-Nr.
9004-98-3
ROKAnol®O10  (Oleth-10)
ROKAnol® O5 (Oleth-5) ROKAnol® O5 belongs to the group of non-ionic surfactants of the type of ethoxylated fatty alcohols (INCI name Oleth-5). The product is a straw to light yellow liquid....
Zusammensetzung
Alkoxylierte Alkohole
CAS-Nr.
9004-98-2
ROKAnol® O5 (Oleth-5)
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Die Streudüngung mit festen Granulaten (seltener mit Staub) ist die grundlegende Methode, um Pflanzen mit den notwendigen Nährstoffen, sowohl Mikro- als auch Makroelementen, zu versorgen. Sie schafft eine stabile Nährstoffgrundlage im Boden und unterstützt so das richtige Wachstum, die Entwicklung und den Ertrag. Richtig ausgewählte und eingesetzte Düngemittel ermöglichen es den Pflanzen, ihr volles Potenzial zu entfalten, während Mangelerscheinungen ihr Wachstum hemmen, den Ertrag einschränken und sogar die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen können.

Arten von Streudüngern

Meistens werden Streudünger nach ihrer chemischen Zusammensetzung und der Art der gelieferten Nährstoffe unterteilt.

  • Stickstoffdünger – Stickstoff ist für Pflanzen ein entscheidender Baustein. Als Bestandteil von Proteinen, Nukleinsäuren und Chlorophyll ist er ein wichtiger Faktor im Pflanzenstoffwechsel. Die am häufigsten verwendeten Stickstoffdünger sind Harnstoff und Ammoniumnitrat.
  • Phosphatdünger – Phosphor ist ein für die normale Pflanzenentwicklung unverzichtbares Element, da er die Energieprozesse der Zellen, die Entwicklung des Wurzelsystems sowie die Blüte und Fruchtbildung beeinflusst. Der bekannteste Phosphatdünger ist Superphosphat.
  • Kaliumdünger – Kalium ist ein wichtiger Regulator des Wasserhaushalts der Pflanzen und erhöht deren Widerstandsfähigkeit gegen biotische und abiotische Stressfaktoren. Kalium wird den Pflanzen in Form von Salzen (Chlorid, Sulfat) zugeführt.
  • NPK-Mehrnährstoffdünger – Mischungen, die die Makronährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) in unterschiedlichen Anteilen enthalten, sind am vielseitigsten einsetzbar.
  • Mikronährstoffdünger – liefern den Pflanzen in geringen Mengen Elemente, die für grundlegende Stoffwechsel- und Lebensprozesse notwendig sind. Auf dem Markt sind Düngemittel erhältlich, die Bor (B), Chlor (Cl), Zink (Zn), Kobalt (Co), Mangan (Mn), Kupfer (Cu), Molybdän (Mo) und Eisen (Fe) enthalten.

Vorteile der Verwendung von Streudüngern

Streudünger haben einige deutliche Vorteile, die sie zu einer der am häufigsten gewählten Düngungsformen in der Landwirtschaft machen.

  • Einfache Handhabung, unkomplizierte Anwendung – das Granulat kann ohne spezielle Geräte direkt auf den Boden ausgebracht werden. Es ist nicht notwendig, die Düngemittel vorher aufzulösen und eine Spritzflüssigkeit anzurühren; die Granulate lösen sich unter dem Einfluss von Feuchtigkeit allmählich auf und geben die Nährstoffe an den Boden ab, wo sie für das Wurzelsystem verfügbar werden. Man muss sich keine Sorgen machen, ob das Präparat die Pflanze erreicht und aufgenommen wird oder ob die Sprühtropfen von den Blättern abperlen, wie es bei der Blattdüngung der Fall ist.
  • Lang anhaltende Wirkung – die Inhaltsstoffe aus Streudüngern werden nach und nach aus den sich auflösenden Granulaten freigesetzt, was den Pflanzen über einen längeren Zeitraum eine stabile Nährstoffversorgung gewährleistet und das Risiko einer Überdüngung verringert.
  • Sicherstellung einer angemessenen Nährstoffkonzentration im Boden – dies ist entscheidend, wenn der Boden mineralstoffarm ist und seine natürlichen Ressourcen den gesamten Nährstoffbedarf der Pflanzen nicht decken können.
  • Vielseitigkeit – sie eignen sich für die meisten Kulturen, sowohl für Feldfrüchte als auch für Obst-, Gemüse- und Gartenpflanzen.
  • Möglichkeit der präzisen Anpassung der Zusammensetzung – es sind Ein- und Mehrnährstoffdünger erhältlich, wodurch die Düngung an die Ergebnisse der Bodenanalyse und die Bedürfnisse der Pflanzen angepasst werden kann.

Trends im modernen Düngemitteleinsatz

Die Verwendung von Streudüngern birgt trotz vieler Vorteile auch einige erhebliche Umweltrisiken, mit denen sich die moderne Landwirtschaft auseinandersetzen muss. Die Ausbringung von Streudüngern direkt auf den Boden kann zu einer Überdüngung führen, wenn die Düngerdosis falsch gewählt wird und die Pflanzen nicht in der Lage sind, alle zugeführten Nährstoffe zu verwerten. In diesem Fall können die Granulate im Boden verbleiben, ihn verschmutzen und sogar zu seiner Degradation führen. Die in den Düngemitteln enthaltenen Mineralstoffe können ins Grundwasser gelangen und anschließend in Gewässer, wo sie zur Eutrophierung beitragen.

Daher strebt man den Einsatz präziserer Düngemethoden an, die den Pflanzen Nährstoffe nur dann zuführen, wenn sie diese tatsächlich benötigen. Eine gute Ergänzung zu traditionellen Düngemethoden kann der Einsatz von flüssigen Blattdüngern sein. Sie ermöglichen gezielte Maßnahmen, die sowohl auf die jeweilige Kultur als auch auf deren aktuellen Entwicklungsstadium abgestimmt sind, und fügen sich damit in die Prinzipien der Präzisionslandwirtschaft ein. Die Streudüngung, also die Bodenausbringung, bleibt jedoch nach wie vor die grundlegende und effektivste Methode der Pflanzenernährung, da sie den Boden mit Nährstoffen anreichert und es ermöglicht, diese den Kulturen in großen Mengen und in leicht aufnehmbarer Form zuzuführen.

Produkte der PCC-Gruppe im Bereich Streudünger

In pulverförmigen Zubereitungen (Granulate und Kristalle), wie sie bei Streudüngern vorkommen, besteht die Hauptaufgabe von Tensiden darin, diese vor Kristallisation und Verklumpung zu schützen. Um ein Verklumpen der Düngergranulate zu verhindern, werden Antiklumpmittel (engl. anti-caking agents) eingesetzt. Im Portfolio der PCC-Gruppe finden sich zahlreiche Produkte, die diese Funktion in pulverförmigen Präparaten übernehmen können. Dazu gehören unter anderem Vertreter der ROKAcet-Gruppe, also ethoxylierte Fettsäuren, aus der S-Serie (Stearinsäurederivate): ROKAcet S7 und S24 sowie aus der O-Serie (Derivate der Ölsäure): ROKAcet O7. Als Antibackmittel können auch Produkte auf Basis von Talgamin aus der ROKAmin SR-Serie (SR5, SR11, SR15) sowie ethoxylierte Fettamine aus der ROKAmin K-Serie (K5, K15) dienen.