Beseitigung von alten Lackschichten mit Hilfe von Natronlauge

Veröffentlicht: 9-05-2018

Beseitigung der Farbe oder der Lackschicht aus verschiedenen Oberflächen ist gewöhnlich eine schwierige und komplizierte Aufgabe. Welche Methode soll gewählt werden? Die eine der Lösungen kann die immer mehr populäre Laserbeseitigung der Schichten (Laserablation) oder auch das Sandstrahlen. Es kann auch die mechanische Beseitigung mit Hilfe von Drahtbürsten oder Schleifpapier verwendet werden. Die obigen Methoden können aber kostbar und risokoreich sein, besonders wegen der Möglichkeit, die gesäuberte Oberfläche (Holz, Kunststoff, Putz) zu beschädigen. Zusätzlich kann die nicht richtig gewählte Methode der Schichtbeseitigung die frisch abgedeckte Oberfläche die ungünstige Wirkung der Witterungsverhältnisse ausgesetzt werden. Ein Beispiel dafür können Beschädigingen von Mauern und Putz der äußeren Wände sein und das kann mit der Zeit zum Durchfeuchten der Struktur von Gebäude führen und seine mechanische Festigkeit verringern. Es zeigt sich aber, dass eine wirksame und billige Alternative für mechanische Beseitigung der Farben und Schichten aus Oberflächen die populäre kaustische Soda ist. Die Verwendung der Natronlauge, die eine Lösung von der kaustischen Soda ist, nivelliert das Risiko der Beschädigung der Oberfläche, die bei der Verwendung von anderen Methoden auftreten kann.

Eigenschaften der kaustischen Soda und Vorgehensweise bei deren Verwendung

Kaustische Soda ist eine weiße Substanz mit der Kristallstruktur. Sie löst sich sehr gut in Wasser und bildet dadurch eine stark ätzende Lösung (Natronlauge), dabei werden große Menge der Wärme ausgestrahlt. Das in Wasser gelöste Natriumhydroxid ist eine geruchlose und nicht flammbare Flüßigkeit, die auf Metalle korrodierend wirkt. Zusätzlich reagiert die Natronlauge mit Metallen mit amphoteren Eigenschaften und das macht, dass der Wasserstoff abgegeben wird. Beim Kontakt mit der Substanz ist die besondere Vorsicht geboten, weil sie in der Form von einem Staub oder  Dampf Augenschmerzen und –tränen, ein Gefühl von einem Brennen in der Nase und der Kehle und Husten verursacht. Beim Kontakt mit der Haut verursacht Natriumhydroxid chemische Verbrennungen mit potenziellen Blasen und Nekrose. Besonders gefährlich ist ein Eindringen der Substanz in den Verdauungskanal. Das Eindringen verursacht Verbrennungen der Schleimhaut und im schlechtesten Fall die Perforation der Wänder der Speiseröhre und die kann zur inneren Blutung und als Folge sogar zum Tod führen. Deshalb sind beim Kontakt mit Natriumhydroxid die sehr große Vorsicht und die Verwendung der entsprechenden persönlichen Schutzausrüstung wie Schutzbrillen und –masken, Latexhandschuhe, Schutzkleidung und -schuhe geboten. Es ist für entsprechende Lüftung der Räume zu sorgen.

Welche Schichten und Lacke kann Natriumhydroxid entfernen?

Das meist populäre Präparat, das zum Entfernen der Farbe verwendet wird, ist die 10%-ige wässrige Lösung von Natriumhydroxid. Um es vorzubereiten, muss man eine entsprechende Menge von der kaustischen Soda zu messen und allmählich sie mit Wasser gießen und gleichzeitig den Inhalt in einem Gefäß mischen. Für die Lagerung von solcher Lösung bewahrheiten sich die Behälter aus Kunststoffen oder Glas am besten. Die auf diese Weise 10%-ige Lösung von NaOH wird auf eine Oberfläche aufgetragen, um davon die Farbe zu entfernen. Die Lösung zersetzt chemische Verbindungen der Schicht, gewöhnlich durch die abgelaufene Hydrolyse-Reaktion von Polymerkettten. Die vorherige Beheizung der  Lösung beschleunigt wesentlich das Verfahren vom Entfernen der alten Lackschichten, was eine viel sicherere Methode im Fall des Lackentfernens von holzrigen Elementen ist.

Wir kommen jetzt zur entscheidenden Frage. Von welchen Oberflächen können wir alte Lackschichten mit Hilfe von Natriumhydroxid entfernen?

Die erste Gruppe bilden Metalle. Die Natronlauge befreit wirksam von alten Lackschichten verschiedenartige Tore, Kamine oder auch Ziergegenstände, die aus Metall ausgeführt wurden. Man muss aber wissen, dass die Natronlauge nicht imstande ist, den Rost zu entfernen.  Im Fall des Entfernen von Lackschichten aus Holz ist der entscheidene Aspekt die Art vom Holz. Mit dem Holz, das von Bäumen wie Kiefer (das Holz wird vor allem zur Herstellung von Türen, Stühlen, Sockelleisten, Holzbänder, Kommoden und Geschirrschränken verwendet), Buche (vor allem Stühle) oder exotischer Szechuanpfeffer [Zanthoxylum piperitum] kommt, gibt es gewöhnlich keine Probleme. Es reicht auf die Holzoberfläche die verdünnte Natronlauge aufzutragen und dann das Ganze reichlich mit Wasser abzuspülen. Gewisse Schwierigkeiten macht dafür die Pech-Kiefer. Beim Entfernen der alten Schicht wird das Holz faserig und das erschwert wesentlich seine Vorbereitung auf neuen Anstrich. Das aus Ulmen, Eiche oder Nussbaum kommende Holz hat nach dem Entfernen der alten Lackschicht eine Tendenz zur Änderung der Farbe in etwas dunklere Farbe.

Die Natronlauge wird eindeutig zur Verwendung auf Sperrholz oder Furnier nicht empfohlen. Nach dem Entfernen der Lackschicht von solchen Materialien kommt es gewöhnlich zum Lösen der verbundenen Schichten. Die letzte Gruppe der Oberflächen, bei denen die chemische Methode des Entfernen von Schichten verwendet werden kann, bilden die Kunststoffe. Die wässrige Lösung von der kaustischen Soda bewahrheitet sich auch hervorragend bei dieser Aufgabe – vorsichtig verwendet verursacht sie keine Beschädigungen von Polymerketten der Mehrheiten von populär verwendeten Stoffen.

Natürlich besteht auch eine Gruppe der Oberflächen, die die kaustische Soda nicht imstande ist, zu entfernen. Dazu gehören z. B. moderne wasserlösliche Grundierungen und Acrylfarben. Dasselbe betrifft alle Einbrennlacke und Pulverfarben. Um die artigen Lackschichten zu entfernen, werden gewöhnlich spezialistische chemische Mittel verwendet, die gleichmäßig auf die bestimmte Oberfläche aufgetragen werden. Nach deren Auftragung muss man eine längere Zeit abwarten und dann die abblätternde Farbe mit einem Spachtel oder Drahtbürste entfernen lassen. Aluminiumlegierungen wiederum beginnen infolge der Reaktion mit Natrumlauge Grünspan anzusetzen und sich aufzulösen. Derselbe Effekt wird bei Spiegeln beobachtet, die nach dem Kontakt mit Natriumhydroxid normal zerspringen. Die Natronlauge soll auch beim Entfernen der Schichten aus Spanplatten und Faserplatten nicht verwendet werden. Diese Materialien unterliegen einem irreversiblen Zerfall beim Kontakt mit der Substanz.

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