Die Welt der Seife – was wissen wir wirklich über sie?

Veröffentlicht: 12-07-2017

Das regelmäßige und gründliche Waschen der Hände ist die einfachste Methode, uns vor einer Vielzahl an Krankheiten und Infektionen zu schützen. Wasser alleine reicht allerdings nicht aus, um angemessene Hygiene zu gewährleisten. Nur durch das Hinzufügen von Seife können wir einen Großteil an Mikroben und Schadstoffen von der Haut entfernen. Läden bieten eine große Auswahl an Produkten mit unterschiedlichen Aromen und Farben an, die uns helfen sollen, das Händewaschen zu einem angenehmen Erlebnis zu machen.  Trotzdem ist es gut zu wissen, dass die ursprüngliche Funktion der Seife eine andere war und sie als Körperpflegeprodukt erst kürzlich Anklang fand.

Historische Quellen zeigen, dass Seife bereits vor Tausenden von Jahren genutzt wurde, ihre genaue Herkunft aber nicht bekannt ist. Einer Theorie zufolge wurde die Seife vor etwa 5000 Jahren von den Phöniziern erfunden.  Da ihre Hauptbeschäftigung der Handel war, war die Erfindung unter den Kulturen dieser Zeit weit verbreitet. Einer anderen Hypothese zufolge wurde Seife im alten Rom erschaffen und ihr Name stammt vom Mount Sapo, wo Tiere den Göttern als Opfer dargebracht wurden. Wenn es regnete und die Überreste zusammen mit Asche zu einem nahe gelegenen Fluss befördert wurden, bemerkten die Frauen, die dort Wäsche wuschen, dass diese Substanzen es erleichterten, den Dreck aus den Stoffen zu waschen.

Die ersten Seifen wurden hergestellt, indem Talg aus Rinder- oder Hammelfett mit der Asche von bestimmten Pflanzen (wie Wermut oder Buche) gemischt wurde. Allerdings war Hygiene nicht ihr ursprünglicher Zweck. Seife wurde hauptsächlich zum Wäsche machen, zur Wundreinigung und zum Reinigen von Wolle verwendet. Erst im 19. Jahrhundert, als eine gesunde Lebensweise und Hygiene in Mode kamen, wurde Seife allgemein zur Körperreinigung genutzt.

Was sind Seifen überhaupt? Von einem chemischen Standpunkt aus sind Seifen die Salze von Metallen und höheren Fettsäuren, wie Palmitin- oder Stearinsäure, die während einer Verseifungsreaktion gebildet werden. Wässrige Lösungen von Seife können Dreck entfernen, der eine Mischung bestehend aus Ruß, Kieselerde, Mineralsalzen und Staub ist, die durch die Inhaltsstoffe von Schweiß, d. h. Proteine und Fette, zusammenklebt.  Solcher Dreck kann durch mechanische Methoden einfach entfernt werden, da er nur auf der Oberfläche von Haut, Stoffen oder anderen Gegenständen haftet. Die Funktion der Seife, Dreck zu entfernen, kommt von ihrer Fähigkeit die Oberflächenspannung von Wasser zu verringern, was zu einem besseren Wassereintritt in gewebte Fasern und zur Ablösung von Dreck führt.

Allerdings hat die moderne Definition von Seife nur sehr wenig mit einem herkömmlichen Stück Seife zu tun. Der Begriff wird gemeinhin als flüssiges oder schaumiges Präparat mit unterschiedlichen Farben und Aromen verstanden. Zunächst enthalten solche Seifen Tenside als Inhaltsstoffe. Diese Stoffe gewährleisten dank ihrer Schaumbildungseigenschaften eine angemessene Wasch- und Reinigungskraft. Eine weitere wichtige Wirkstoffgruppe sind anreichernde Additive. Auf Grund der Häufigkeit des Händewaschens müssen Seifen die Haut vor allem schützen und nicht irritieren.

Das Angebot der PCC-Gruppe enthält eine Seifen-Produktfamilie mit dem Namen Roko Hygiene, die Produkte zur Hand- und Körperwäsche enthält. Diese Produkte haben einen neutralen pH-Wert und sind sanft zur Haut. Alle Produkte dieser Familie wurden dermatologisch getestet und ihre hohe Qualität wird durch regelmäßige mikrobiologische Tests garantiert. Sie Zusammensetzung von Roko Hygiene Seifen wurde durch speziell ausgewählte Schutzstoffe angereichert. Der wesentlichste Schutzstoff ist Glycerin. Es dringt in die Haut ein und speichert Wasser in den tiefer liegenden Hautschichten, was die Haut glättet. Aloe Vera Extrakt verringert Irritationen und regt die Regeneration der Haut an. Lanolin besitzt pflegende und nährende Eigenschaften, die perfekt für die Haut geeignet sind und sie zusätzlich weich macht. Kollagen und Elastin besitzen regenerative, straffende und glättende Eigenschaften für die Haut. Zusätzlich schützen natürliche Lipide aus Kokosnuss- und Sonnenblumenöl die Haut vor Verdunstung. Sie haben zudem glättende Eigenschaften.

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